Loveparade
Die Love Parade ist eine in Berlin entstandene Großveranstaltung für alle Anhänger des Techno. Im Jahre 1989 fand die erste Love Parade mit 150 Leuten statt. Dr. Motte, ein deutscher Techno-DJ rief diese Parade ins Leben.
Jedes Jahr im Juli findet sie seitdem statt. Mittlerweile nehmen jährlich über 1,5 Millionen Technojünger an der Love Parade teil.
Die Musik hat sich mit den Jahren angepasst und so hört man mittlerweile nicht nur Techno auf der Parade sondern auch House Music oder Elektro, Jumpstyle, Minimal und einige andere Musikstile die aus dem Techno des Anfangs entstanden sind. Mit den Jahren hat Berlin sich gegen diese Parade gewehrt weil sie jedes Jahr wieder einen riesigen Müllberg hinterließ und Berlin für diesen einen Tag im Ausnahmezustand war.
Im Jahr 2006 fand die letzte berliner Love Parade statt. Die Stadt Berlin wollte keinerlei Kosten mehr für diese ständig wachsende Veranstaltung übernehmen und so gab es jetzt die erste außerberlinerische Love Parade in Essen. Ab 2007 routiert diese Veranstaltung jetzt jedes Jahr wieder in eine andere Großstadt Deutschlands.
Besucht wird die Loveparade nach wie vor nicht nur von deutschen Technoanhängern, sonder von der ganzen Welt kommen Gleichgesinnte zu der einzigartigen, bunten und schrillen Veranstaltung um mit vielen Menschen abzutanzen und mal wieder richtig ausgelassen feiern zu können.
Neben dem Mayday ist die Love Parade die bekannteste Technoveranstaltung weltweit. Kritiker werfen den Veranstaltern einen hemmungslosen Ausverkauf vor. So zum Beispiel wurden dem Privatsender RTL die TV-Übertragungsrechte verkauft. Die 8- stündige Live-Übertragung wurde jedoch in ein Sendeformat eingebunden, welches unter anderem mit Wet-T-Shirt-Contests und ähnlichem eher an eine Ballermannübertragung als an eine Technoveranstaltung erinnerte.
Selbst der RBB sprang auf diesen Hype mit auf und übertrug mit Gotthilf Fischer als Moderator von der Loveparade.
Damit die Macher der Loveparade nicht dagegen einschreiten konnten, stellte sich der SFB mit seinem Übertragungswagen kurzerhand außerhalb des Geländes auf.